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Stadtwerke Elmshorn investieren in die Trinkwasserversorgung

(vom 25.07.2020)

Erkundungsbohrung entscheidet über Brunnenbau

 

Um die zuverlässige Trinkwasserversorgung der Kundinnen und Kunden in Elmshorn, Kölln-Reisiek, Klein Nordende sowie in Teilbereichen von Bokholt-Hanredder, Raa-Besenbek und Klein Offenseth-Sparrieshoop langfristig sicherzustellen, errichten die Stadtwerke Elmshorn neue Brunnen für das Wasserwerk 2 im Krückaupark, im Nibelungenring.

„Die regelmäßige Brunnenergiebigkeit lässt altersbedingt über die Jahre nach. Insofern sind uns als regionaler Trinkwasserversorger die Sicherung bestehender und die Erschließung neuer Brunnenstandorte für die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung ein wichtiges Anliegen" erklärt Sören Schuhknecht, Werkleiter der Stadtwerke Elmshorn.

Die Klimaveränderung macht sich ebenfalls in der nicht unerheblichen Erhöhung der benötigten Trinkwassermenge in den vergangenen zwei Jahren bemerkbar. „Gegenüber 2017 haben unsere Kunden deutlich mehr unserer „Elmshorner Rohrperle" benötigt. Wir hatten in 2018 bzw. 2019 eine Steigerung der jährlichen Trinkwassermengen um ca. 7 bzw. 4 % zu verzeichnen", stellt Schuhknecht fest. „Die Niederschläge im Winterhalbjahr 2019 / 2020 waren nicht geeignet, um den notwendigen Wasserspiegel in den Grundwasserleitern nur annähernd aufzufüllen" so Schuhknecht weiter.

Mit Hilfe unterschiedlicher Erkundungsbohrungen wird daher aktuell am Standort im Krückaupark untersucht, ob das Grundwasser für die Trinkwasseraufbereitung in entsprechender Qualität gemäß der Trinkwasserverordnung und in ausreichender Menge zur Verfügung steht. Fallen die Untersuchungen für diesen Standort positiv aus, erfolgen für die Trinkwasserversorgung der weitere Ausbau der neuen Brunnen.

Weiterhin werden im Zuge dieser Maßnahmen an verschiedenen Stellen in Bokholt-Hanredder, Klein Offenseth-Sparrieshoop und Elmshorn neue Messstellen zur Überwachung des Grundwasservorkommens errichtet und diverse überalterte Messstellen zurückgebaut. Die erforderlichen Arbeiten sind mit den Gemeinden Bokholt-Hanredder und Klein Offenseth-Sparrieshoop sowie der Stadt Elmshorn und dem Kreis Pinneberg abgestimmt.

Die EU-Richtlinien der Trinkwasserversorgung in Bezug auf die Höchstgrenzen der zulässigen Inhaltsstoffe im Trinkwasser haben sich deutlich verschärft. „Wir werden auch in den nächsten Jahren regelmäßig und umfangreich in unsere zuverlässige Trinkwasserversorgung investieren, beispielsweise durch den Bau zusätzlicher Brunnen sowie durch umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen in der Wasseraufbereitung. Unsere Kundinnen und Kunden können sich weiterhin auf unsere zuverlässige Trinkwasserversorgung verlassen. Unsere „Elmshorner Rohrperle" wird auch zukünftig in bester Trinkwasserqualität zur Verfügung stehen", schließt Schuhknecht ab.

 

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